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    <title>Der Berliner Biosupermarkt mit günstigen Preisen, super Frische und vielen regionalen Produkten! - Bio-Veranstaltungen</title>
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    <webMaster>robert@biocompany.de</webMaster>
<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 20:32:50 GMT</pubDate>

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    <title>Good Food-Bad Food - eine Filmkritik</title>
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            <category>Bio-Veranstaltungen</category>
    
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    <author>redaktion@biocompany.de (Bio-Robert)</author>
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    Hm. Ja... Also... Wie soll ich anfangen? Wirklich wichtige Botschaften wurden in Good Food Bad Food so unglücklich umgesetzt, dass es mir nicht leicht fällt, Sie wirklich gern ins Kino zu schicken. Wir haben uns gestern für Sie die Publikumspremiere angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Message des Films ist klar und eindeutig: Wehrt Euch, Leute, gegen die Vorschriften und Diktaturen der Gen-Konzerne. Seid verrückt genug, Bauern in Eurer Umgebung zu unterstützen, pflanzt samenfeste Sorten von Gemüse im Garten und auf dem Balkon, begreift, dass auch Ihr nur ein Teil der Natur seid - und nicht die Herrscher über die Natur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film zeigt begeisterte Samenzüchter und Bauern aus Brasilien, Indien, der Ukraine oder Fankreich und forschende Wissenschaftler, die beispielsweise erklären, warum Menschen trotz Nahrungsüberschuss hungern müssen. Warum man armen Bauern in Entwicklungsländern Hybridsamen für Pflanzen andreht, die viel Wasser brauchen, damit man ihnen dann noch Bewässerungstechnik und natürlich 1 Jahr später neues Saatgut verschachern kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser Perspektive lohnt es sich schon, den Film zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein cineastisches Meisterwerk ist das Movie leider nicht. Die sehr unruhige Kamera, die ständig wechselnde Perspektive aus Nasenhaaraufnahmen zu Porträt bei Personen nerven schnell. Lohnende Bilder wurden dafür aus dem Auto mit Tempo 80 abgefilmt. Außerdem ließ die Regisseurin ein Feingefühl in der Balance zwischen Wortbeiträgen und Bildern stark vermissen. Besonders die nicht enden wollende Aneinanderreihung inhaltlich gleicher Statements zu Anfang des Films war echt anstrengend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.goodfood-badfood.de target=&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;280&quot; src=&quot;http://www.biocompany.eu/uploads/good-food-bad-food-500.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Natürlich: Die gewählten Darstellungen und Ausdrucksweisen sind künstlerische Wege. Dazu aus der Ankündigung von Alamoda Film:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Die Regisseurin hat weit mehr im Sinn, als einfach nur das System einer Landwirtschaft anzuprangern, das durch ein Wachstumsstreben bar jeder Vernunft pervertiert ist. Vielmehr la&amp;#776;dt sie uns in &amp;quot;Good Food Bad Food&amp;quot; dazu ein, neue Formen der Agrarproduktion zu entdecken: Anbaumethoden, die funktionieren, zur Behebung bereits entstandener Scha&amp;#776;den beitragen und nicht zuletzt zu deutlichen Verbesserungen im Bereich der Gesundheit und der gesamten Lebensumsta&amp;#776;nde fu&amp;#776;hren, indem sie eine nachhaltige Lebensmittelversorgung gewa&amp;#776;hrleisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Verlauf der einzelnen Gespra&amp;#776;che, die einen frappierenden Gleichklang ergeben, zeichnet sich nach und nach ab, dass es mo&amp;#776;glich ist, eine konkrete Antwort auf die o&amp;#776;kologischen Herausforderungen unserer Zeit und ganz allgemein auf die Krise der Zivilisation zu geben, die wir gegenwa&amp;#776;rtig erleben.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Die Frage am Ende des Films für mich jedoch ist: Wollen wir, die wir &amp;quot;aus der Szene&amp;quot; kommen, nicht auch die Landwirtschaftsmuffel begeistern? Menschen, insbesondere den jungen Leuten, eine Idee geben, sich mit Essen und seiner Herkunft zu beschäftigen? Dann darf man Kunst nicht um des Selbstzwecks willen gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt gesehen: Manchmal muss man auch was aushalten &lt;img src=&quot;http://www.biocompany.eu/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Deswegen jetzt meine Kinotipps für Sie, wenn Sie den Film sehen möchten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Kommen Sie getrost 20 Minuten zu spät.&lt;br /&gt;2. Nehmen Sie ein Getränk extra groß mit ins Kino.&lt;br /&gt;3. Bei der Platzwahl möglichst auf Beinfreiheit achten, da Sie sich Ihrer Anwesenheit im Kino öfter sehr bewusst sind &lt;img src=&quot;http://www.biocompany.eu/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; . 
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    <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 12:19:36 +0100</pubDate>
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